Auf ins Eis!
Aus Solidaritaet mit Deutschland geht es morgen ins Eis des Franz Josef Gletschers – so lange er noch da ist. Meine Reisebegleitung und mich hat zwar kurz nach der Buchung der Ganztagstour die Lust darauf verlassen, aber das wird bestimmt trotzdem gerade deswegen ganz toll. Danach werden wir uns wohl einen Abstecher in die Hot Pools goennen. Und die Karaoke-Bar.
Das Hostel ist etwas groesser als die ehemalige Kirche, in der wir die letzten Naechte verbrachten. Ist hier halt alles a bissi touristisch, was ja nicht weiter ueberrascht. Das Schoenwetterkontingent fuer die Suedinsel haben wir hoffentlich noch nicht aufgebraucht, aber 3 Wochen ohne Regen und fast nur mit Sonnenschein wurden uns von den Einheimischen schon als sehr aussergewoehnlich fuer die Westkueste bescheinigt. Heute gab es den einen oder anderen Schauer, aber morgen wird es sicher wieder besser. Ich habe aber auch schon von zwei Maedels gehoert, dass das Eis durch den Regen besser aussehen wuerde. Ist also total egal, wie das Wetter wird.
Wie an den fehlenden Umlauten zu erkennen ist, sitze ich mal wieder nicht am eigenen Rechner. Daher gibt es jetzt auch nur diese Kurzinfo und keine Bilder. Uebermorgen geht es nach Wanaka, da koennte es dann wieder etwas besser aussehen mit der Internetversorgung. Vielleicht auch nicht. Wird sich zeigen.
Man trifft sich immer zweimal im Leben – von Hamilton nach Napier, 11.1.2010
Von der Fahrt gibt es nichts Aufregendes zu berichten, aber ein paar Bilder hab ich für euch.
In Taupo habe ich allerdings ein Pärchen gesehen, das trampen wollte. Es war heiß und die beiden taten mir ein wenig leid, aber ich dachte nicht, dass der Platz in meinem Auto reichen würde. Wahrscheinlich wäre es gegangen. Ich sollte die beiden bald wieder treffen, dazu mehr in einem der nächsten Einträge.
- bei Tokoroa zwischen Hamilton und Taupo
- Waipunga Falls zwischen Taupo und Napier
- Waipunga Falls zwischen Taupo und Napier
- mal wieder ein Straßenbild
- irgendwo zwischen Taupo und Napier
- Ich war’s nicht…
Hamilton, 9.-11.1.2010
Zu Hamilton gibt es gar nicht mal so viel zu schreiben. Einerseits liegt das daran, dass ich mich dort nicht sehr lange aufgehalten habe und andererseits, dass ich wegen des Kreditkartentheaters keine Lust hatte, groß was zu unternehmen. Ein paar Fotos gibt es trotzdem, denn ich habe mir den Botanischen Garten angeschaut.
Ach ja, außerdem habe ich eine Flasche Bier mit einem Feuerzeug geöffnet. Mehr …
Weihnachten und Silvester am Strand in Ahipara, 23.12.2009-2.1.2010
Nach einigen Kurzeinträgen jetzt wieder ein Mehrtausendwörtler aus dem Archiv. Für Lesefaule: Bilder gibt’s wie immer meistens am Ende.
Auf Öl gestoßen
Nach dem Abschied von Jen und Murray unterbrach ich die etwa 40 Kilometer lange Umzugsfahrt von der Olivenplantage zur Weihnachtsurlaubsunterkunft, der Endless Summer Lodge in Ahipara mit einem Stopp in Kaitaia. Dort wollte ich kurz den kostenlosen Internetzugang der Bibliothek nutzen und Lebensmittel für die nächsten Tage besorgen. Da der Akku des Netbooks relativ leer war, kramte ich im Rucksack nach dem Netzteil, wobei mir der Autoschlüssel in den Kofferraum fiel. In die Mulde, in der das Reserverad lag. Als ich dann nach dem Schlüssel griff, fühlte sich das irgendwie selstam an. Der Schlüssel, besonders der Anhänger aus Leder und meine Hand waren voller Öl. Klasse. Wo kam das denn her? Ein Taschentuch hatte ich nicht zur Hand, aber jetzt zahlte sich aus, dass ich ein paar überschüssige Servietten aufgehoben hatte. Mit denen konnte ich wenigstens den gröbsten Schmutz abwischen. Mehr …
Nicht, dass der Eindruck täuscht…
…in Neuseeland gibt es auch noch andere Menschen als Deutsche. Aber manchmal muss man schon etwas länger suchen.
Ich werde demnächst mal eine Nationenübersicht erstellen. Mit Eigenschaften und -arten. Ganz subjektiv.
Reisen in Begleitung
Knapp, aber aktuell: Auf Arbeit hab ich gerade keine Lust, da wird die Zeit für Bekanntschaften so knapp.
Nach ein paar Tagen zusammen mit Andi und Sebastian (Napier-Wellington-Nelson) und danach mit Andi und Helga (Nelson-Abel Tasman National Park), bin ich momentan mit Stef(anie) (Nelson-Golden Bay-Murchison-…?) unterwegs.
Der nächste Blog-Eintrag kommt bestimmt und Bilder gibt es dann auch bald wieder welche.
Zahnpaste ohne Zucker?!
Heute Morgen habe ich auf meiner Zahnpastepackung den Hinweis gelesen, dass keine Colgate-Zahnpaste Zucker enthält. Heißt das jetzt, dass es Zahnpasten gibt, in denen Zucker drin ist?
Ein Segelboot auf einer Oliven-Plantage, 6.-23.12.2009
Ein Regenbogen zum Empfang
Nach der Unterkunft in Opononi war ich einigermaßen gespannt, wie es auf der Olivenplantage von Jen und Murray in Kaingaroa aussehen würde. Ich wusste vom Profil der beiden Gastgeber, dass die WWOOFer separat in einer Hütte untergebracht sind. Tatsächlich handelte es sich um einen umgebauten Kuhstall. Es war nicht luxuriös, sondern hatte eher Campingcharakter. Das war in der Umgebung aber nicht unpassend. Ach ja, und es gab das bisher erste long drop, ein Plumpsklo. Doch selbst das fand ich nicht störend hier.
Nach einer kurzen Einführung von Jen hatte ich Zeit, meinen Kram in die Hütte zu bringen und mich mit dem anderen WWOOFer bekannt zu machen. Johannes, ein 19-jähriger Abiturient aus Deutschland. Wie war das mit der Verbesserung der Englisch-Kenntnisse? Egal. Von ihm erfuhr ich, dass die WWOOFer hier von 8:30 bis 13:30 Uhr arbeiten. Jeden Tag. Das klang irgendwie viel. Und nach frühem Aufstehen. Hätte ich aber auch schon vorher am Telefon erfragen erkönnen. Andererseits konnte etwas Regelmäßigkeit im Tagesablauf nicht schaden und der Nachmittag war ja frei. Das ging schon in Ordnung.
Jen hatte uns für einen Willkommens-Drink eingeladen und kurz nach unserer Ankunft im Wohnhaus auf dem Hügel {Wie bei den Lehnherren. Oder wie in der Toskana. Aber das waren ja vermutlich auch mal Lehnherren.} saßen wir auf der Terrasse und konnten einen Regenbogen bestaunen. Ein netter Empfang. Der Wein war nicht so mein Geschmack, aber es gab ja noch Knabberzeugs. Wir erfuhren, dass Jen (Ende 50) und Murray (62) den größten Teil ihres Lebens in Afrika verbracht haben. Jens Familie seit 5 Generationen. Gegen Ende der 1990er Jahre verließen sie Simbabwe, bevor es für Weiße richtig ungemütlich wurde. Beide bezeichnen sich als weiße Afrikaner und bedauern sehr, dass es dort so chaotisch/unsicher ist. Leben würden sie am liebsten wieder in ihrer früheren Heimat. Mehr …
Ein Schussel in Kaitaia, 6.12.2009
Als ich morgens vormittags in Opononi aufbrach, wollte ich eigentlich die Fähre in Rawene nehmen. Laut Yvonne und Steve gab es beim Umfahren des Hokianga Harbour Inlets nichts Interessantes zu sehen, man könnte sich die zusätzliche Stunde und den Sprit also sparen.
Ich musste aber tanken und verpasste dadurch die Fähre um etwa eine Minute. Nächste Fahrt: eine Stunde später.
Aufs Warten hatte ich keine Lust und das Ticket war auch teurer als der Sprit, also fuhr ich doch die große Runde. Es war nichts Außergewöhnliches dabei, aber schön anzuschauen war die Landschaft trotzdem. Und ich hatte es ja auch nicht eilig, denn ich hatte mich bei meinen nächsten WWOOF-Hosts erst für den frühen Abend angekündigt. Mehr …






Anmerkungen